Sport im TV

Die Kommerzialisierung des Leistungssports

Wo nur noch das Geld zählt

Ohne Zweifel ist der Kommerz längst zu einer Art Leitlinie des modernen Sports geworden. Das beginn bereits mit den Gehältern der Stars unterschiedlicher Sportarten. Es ist erst wenige Jahrzehnte her, da konnte praktisch niemand allein von seinem Verdienst im Sport leben. Heute haben Handballer, erfolgreiche Schwimmer und natürlich Fußballspieler am Ende ihrer Karriere praktisch ausgesorgt. Mit etwas Glück geht das Geldverdienen im Rahmen eines Expertenjobs auch nach der Profizeit weiter. Was die meisten Sportler erfreuen dürfte, wird von anderen kritisch gesehen. Vielen Athleten ginge es schließlich nur noch um das Geld, nicht aber um den Erfolg und den Wettkampf mit anderen.

Von vielen Fans entschieden bekämpft

Besonders laut in ihrer Kritik an der Kommerzialisierung sind die sogenannten Ultras. Dabei handelt es sich um die Fußballfans einer Mannschaft, die praktisch jedes Spiel direkt im Stadion verfolgen. Im Rahmen von Aktionen in der Fankurve setzen sie sich für niedrige Ticketpreise und ein besonders fanfreundliches Fußballerlebnis ein. Tatsache ist, dass viele Normalbürger sich kaum noch mit Sportlern identifizieren können, die sich auf dem Gehaltsniveau eines Managers bewegen. Fraglich bleibt, ob die Kommerzialisierung noch gestoppt werden kann.